Außergewöhnliche Schmerzen bei Knieschäden führen zu höherem GdB

Wer neben Knieschäden unter einem außergewöhnlichen Schmerzsyndrom leidet, kann auch einen höheren GdB hoffen. Denn treten neben den reinen Bewegungseinschränkungen starke Schmerzen auf, kommt neben einem höheren GdB auch der Nachteilsausgleich „G“ in Betracht. Dies geht aus einem Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg  – L 13 SB 161/10 – vom 18.08.2011 hervor. Es genüge aber nicht, dass lediglich nicht verschreibungspflichtige Medikamente und Salben wie Voltaren und Ibuprofen zur Schmerzlinderung eingenommen werden. Ebenso wenig genügen Medikamente zur Behandlung von Gelenkarthrosen mit knorpelschützenden und knorpelerhaltenden (chondroprotektiven) Inhaltsstoffen, die nicht verschreibungspflichtig sind, etwa wie Donna 200 (S).

Jürgen Sauerborn

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Medizinrecht bei Kanzlei für Arbeit, Gesundheit & Soziales
Rechtsanwalt Jürgen Sauerborn ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Medizinrecht und seit vielen Jahren im Medizinischen Sozialrecht bundesweit tätig. Schwerpunkt sind hier Angelegenheiten des Schwerbehindertenrechts und Streitigkeiten um die Anerkennung einer Erwerbsminderungsrente.

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